Probleme für das CPT-LA – Wir brauchen Eure tatkräftige Unterstützung!

CPT-LA Pettition

Hallo Fans der CPT-LA,

nach vielen wunderschönen gemeinsamen Events und Situationen mit euch haben wir nun ein ernsthaftes Problem zu bewältigen. Wir dürfen ab sofort aufgrund des neuen Pokererlasses NRW keine Sachpreise ÜBER 60 EURO ausspielen. Das stellt natürlich einen Attraktivitätsverlust unseres schönen Events dar. Das Ordnungsamt Lennestadt – welches uns immer tadellos unterstützt hat – muss uns aufgrund dieses Erlasses mit Verbot des Events drohen, falls wir diesen Passus versuchen zu umgehen. Das stellt uns natürlich vor die entscheidende Frage: Ist es für euch auch unter diesen Voraussetzungen vorstellbar dieses Event weiterhin so tatkräftig zu unterstützen, wie es das unserer Meinung nach verdient hat?

Wir werden uns mit dieser Situation nicht zufrieden geben und alle in unserer Macht stehende Mittel einsetzen, um gegen diese Ungerechtigkeit vorzugehen. Dem Petitionsausschuss des Landtags NRW und dem NRW Innenminister Jäger liegen bereits Forderungen von uns vor, diesen Erlass zu Gunsten von charity Veranstaltungen, wie der unseren, anzupassen.

Wenn ihr das genauso seht, gebt uns euer Feedback – egal welcher Art. Teilt es, liked es – wir wollen so viel Druck ausüben wie nur irgend möglich. Wir denken, dass die CPT-LA das verdient und darum kämpfen wir.

Euer Tobias, Alex und Ralf

Auszug unserer Anfrage an den Petitionsausschuss des Landtages NRW und NRW Innenminister Jäger:

Sehr geehrter Herr Jäger,

ich möchte Sie bitten, den so genannten Pokererlass vom 02. September 2013 zu Gunsten von karitativen Veranstaltungen, deren Gewinn nachweislich zu 100 % an gemeinnützige Organisationen im Sinne des § 52 AO gespendet wird, in so weit zu ergänzen, als das die ersten drei Hauptpreise unter besonderen Auflagen die Sachgewinngrenze von 60 € überschreiten dürfen. Für Veranstaltungen, die für gemeinnützige Zwecke Geld sammeln möchten, ist es ohne hin schon sehr schwer viele Teilnehmer zu begeistern.

Mein Vorschlag zur Ergänzung des genannten Erlasses sieht wie folgt aus:

„Bei öffentlichen Poker Veranstaltungen, deren gesamter Gewinn nachweislich zu Gunsten von gemeinnützigen Körperschaften im Sinne des § 52 AO zufließt, gilt für die Sachgewinngrenze unter besonderen Umständen für die ersten drei Hauptpreise eine erhöhte Grenze von bis zu je 1.000 Euro. Ein solcher besonderer Umstand liegt nur dann vor, wenn die Veranstaltung

1. eine Teilnehmerzahl von mindestens 100 Personen übersteigt,
2. maximal ein mal pro Jahr stattfindet,
3. dem kommunalen Ordnungsamt bekannt gegeben und von diesem genehmigt wird,
4. öffentlich (z. B. durch Presse) bekannt gegeben wird und
5. es durch entsprechende Nachweise sichergestellt ist, dass der gesamte Gewinn mindestens einer gemeinnützigen Körperschaft zufließt.

Zudem muss nachgewiesen werden, dass sich der Organisator einer solchen Veranstaltung an dieser nicht bereichert.

Sponsorengelder dürfen nur zur Vorfinanzierung einer solchen Veranstaltung verwendet werden und müssen im Anschluss vollständig per Einzelüberweisung an die begünstigte Körperschaft abgeführt werden. Etwaige Überweisungen vom Veranstalter an die begünstigte Körperschaft müssen so gekennzeichnet werden, dass hieraus hervorgeht, von wem das Sponsorengeld stammt. Außerdem ist von der begünstigten Körperschaft hierfür eine entsprechende Zuwendungsbestätigung nach amtlichen Vordruck an den Sponsoren auszustellen. Werden Sachpreise von Sponsoren zur Verfügung gestellt, kann hierfür ebenfalls eine Zuwendungsbestätigung ausgestellt werden, so fern die gespendeten Gewinne eine Deckung hierfür ermöglichen.“

Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

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